Die interessantesten Häfen auf Usedom

Die Häfen am Achterwasser sind ein Aushängeschild der Insel Usedom. Manche liegen verträumt hinter den Schilfgürtel, andere sind eine Anlaufstelle für Motorboote und Segeljachten. Wir stellen Ihnen die interessantesten Häfen auf Deutschlands östlichster Ostseeinsel vor.

Die interessantesten Häfen auf Usedom

Hafen Karlshagen
Mit mehr als 100 Liegeplätze für Segelboote und Motorjachten zählt die Marina Karlshagen zu den größten Häfen auf Usedom. Die Wassertiefe liegt bei durchschnittlich 3,5 m und erlaubt auch Booten mit größerem Tiefgang das Anlegen. Der Hafen Karlshagen liegt am Peenestrom und verfügt über eine eigene Slipanlage. Urlauber, die mit dem eigenen Boot anreisen, können das Gefährt vor Ort zu Wasser lassen. Direkt am Hafen können sie eine Ferienwohnung auf Usedom mieten. Im Sommer werden Segeltouren mit einem luxuriösen Zweimast-Segelschiff angeboten. Das Hafenfest im Juli ist das Veranstaltungshighlight der Saison in Karlshagen. Im Fokus stehen Ruderwettbewerbe mit Drachenbooten und das abschließende Höhenfeuerwerk.

Peenemünder Hafen
Peenemünde auf der Nordspitze Usedoms ist bekannt für die Heeresversuchsanstalt der Nationalsozialisten, in der bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges an der Raketentechnik geforscht wurde. Später befand sich hier ein Marinestützpunkt der DDR. Nachdem die militärische Nutzung nach dem Fall der Berliner Mauer eingestellt wurde, wurde der Hafen von Peenemünde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Am Hafenkai liegt ein ausgemustertes U-Boot sowjetischer Bauart vor Anker, das zum Museumsschiff umgebaut wurde. Ein weiteres Museumsschiff ist ein Raketenschnellboot. Es gibt eine Anlegestelle für Ausflugsschiffe, wo Fahrgastschiffe der Adler-Reederei zu Touren in das Achterwasser und zu vorgelagerten Inseln aufbrechen. Außerdem verkehrt regelmäßig eine Fahrradfähre zwischen Peenemünde und dem Festland Mecklenburg-Vorpommerns.

Hafen Stolpe am Stettiner Haff
Ein Landschaftsidyll am Stettiner Haff ist der kleine Hafen von Stolpe. Das ovale Hafenbecken liegt hinter einem Schilfgürtel und ist über eine schmale Zufahrt mit dem offenen Wasser verbunden. Bänke unter hohen Bäumen mit ausladenden Kronen laden zum Verweilen ein. Wegen der geringen Größe des Hafenbeckens können keine größeren Boote vor Anker gehen. Lediglich einige kleine Motorboote und Segeljollen dümpeln auf dem Wasser. Das Hafenbecken wird von Holzstegen eingerahmt. Der Hafen von Stolpe liegt etwas außerhalb des Ortskernes. Zu erreichen ist das landschaftliche Kleinod über einen Plattenweg, der durch eine zauberhafte Feld- und Wiesenlandschaft führt.

Hafen Zinnowitz
Mit ca. 100 Liegeplätzen für Sportboote zählt der Hafen in Zinnowitz zu den größeren seiner Art auf der Insel Usedom. Das Hafenbecken befindet sich am Achterwasser in einer kleinen geschützten Bucht. Die Infrastruktur schließt sanitäre Anlagen und ein Hafenrestaurant ein. Vor Ort hat sich eine Tauchschule angesiedelt. Hier können große und kleine Wasserratten das Tauchen unter fachkundiger Anleitung erlernen. Wer das Segeln erlernen will, kann zunächst gefahrlos mit Trockenübungen auf dem Segelsimulator beginnen. Besonders interessant für Wasser- und Naturliebhaber: Im Hafen Zinnowitz befindet sich ein Bootsverleih. Hier können Sie einen Angelkahn oder ein Kanu ausleihen und am Schilfgürtel auf dem Achterwasser entlangschippern. Das kleine Ausflugsschiff „Johannes“ lädt zu einer Bootstour auf der riesigen Wasserfläche des Achterwassers ein.

Hafen Swinemünde
Der Hafen von Swinemünde ist der größte Hafen auf der Insel Usedom. Er liegt auf der polnischen Seite und ist der viertgrößte Warenumschlagplatz Polens an der Ostsee. In der ortsansässigen Werft können hochseetüchtige Schiffe repariert werden. Nicht selten legen Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Swinemünde an. Die polnische Hafenstadt steht als Zwischenstopp bei vielen Ostsee-Kreuzfahrten auf dem Programm. Die Silhouette wird von zahlreichen Hafenkränen dominiert, die schwere Lasten von den Containerschiffen laden. Schüttgüter werden im 1980 eröffneten Umschlaghafen Swineport III entladen. Von Swinemünde verkehren regelmäßig Autofähren in die skandinavischen Länder. Die Überfahrt von der polnischen Hafenstadt nach Schweden dauert rund sieben Stunden.

Die interessantesten Häfen auf Usedom

Die interessantesten Häfen auf Usedom - Swinemünde

Hafen Ückeritz
Ückeritz gehört gemeinsam mit Loddin, Zempin und Koserow zu den Usedomer Bernsteinbädern. Der Ort verfügt über zwei Häfen, die beide am Achterwasser liegen. 50 Liegeplätze für Sportboote hat der Hafen in der Nähe des Ortszentrums zu bieten. Die geringe Wassertiefe von lediglich einem Meter lässt das Ankern größerer Boote nicht zu. Doch das flache Wasser im Bereich der Marina Ückeritz hat auch Vorteile. Urlauber, die das Windsurfen erlernen wollen, finden hier erstklassige Bedingungen. Kurse bietet die ortsansässige Surf- und Segelschule an. Einen herrlichen Blick über das Achterwasser haben Sie von der Hafenmole. Ein Stück vom Ortszentrum entfernt liegt der Hafen Stagnieß. Das kleine Hafenbecken verfügt über 30 Liegeplätze für Sportboote. Das Wasser ist tief genug, dass auch Ausflugsschiffe anlegen können. Wer Lust hat, kann mit dem Fahrgastschiff „Jessica“ an einer Rundtour über den Peenestrom und nach Rankwitz teilnehmen.

Seglerhafen Krummin
An der Krumminer Wiek, einer großen Bucht am Peenestrom, liegt der Hafen Krummin. Mit 150 Liegeplätzen gehört er zu den größten Sportboothäfen auf der Insel Usedom. An warmen Sommertagen schaukeln zahlreiche Segelboote auf dem Wasser. Aus touristischer Sicht interessant ist der Segelbootverleih am Hafen Krummin. Zur Auswahl stehen verschiedene Bootstypen in unterschiedlichen Klassen. In der angeschlossenen Segelschule können wassersportbegeisterte Urlauber den Segel- oder Sportboot-Führerschein ablegen. Es werden allerdings nur Teilnehmer mit einem Mindestalter von 16 Jahren zugelassen. Alternativ können Sie ein Kajak oder Kanu ausleihen und zu einer Paddeltour in der Krumminer Wiek aufbrechen.

Hafen Rankwitz
Rankwitz ist ein ruhiger Ort mit Fischerdorfcharakter auf der Halbinsel Lieper Winkel. Die Landzunge trennt den Peenestrom vom Achterwasser. Der Hafen wurde bereits 1951 angelegt. Er wird heute vorrangig von Seglern genutzt, die ihre Boote an den Holzstegen befestigen. Rund 40 Segel- und Motorboote können im Hafen Rankwitz gleichzeitig ankern. Es gibt eine Fahrradverleihstation und eine Fischräucherei. Dort bekommen Sie Räucherfisch frisch aus dem Rauch. Wer will, kann an einer Floßfahrt teilnehmen oder auf einem Segeltörn mit dem Katamaran die Seele baumeln lassen.

Seglerhafen Karnin
Im südöstlichen Teil der Insel Usedom liegt die Ortschaft Karnin an einer weiten Ausbuchtung des Peenestromes. Rund 70 Liegeplätze stehen zur Verfügung, die in den Sommermonaten gut ausgelastet sind. Die Liegeplätze befinden sich an Holzstegen, die in eine geschützte Bucht hineinragen. Wasser- und Stromanschlüsse sind vorhanden. Ein künstlich aufgeschütteter Damm schützt das Hafenbecken vor hohem Wellengang. Zwar ist der Wellengang im Peenestrom nicht mit dem an der Ostseeküste vergleichbar, doch an stürmischen Tagen können auch Wellen mit geringer Höhe Schäden an Booten und Hafenanlagen anrichten. Erst kürzlich wurde in einer geschützten Bucht unweit von Karnin ein Wasserwanderplatz eingerichtet. Er ist über eine gepflasterte Promenade erreichbar, die am Peenestrom entlangführt.

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