Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Usedom

Prächtige Schlösser, ein technisches Denkmal, ein Relikt aus der Jungsteinzeit und einzigartige Naturräume zählen zu den schönsten Sehenswürdigkeiten auf Usedom.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Usedom

Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Usedom - Windmühle Pudagla

Bockwindmühle Pudagla
An der Bundesstraße 111 zwischen den Ortschaften Pudagla und Mellenthin steht ein Baudenkmal aus dem 17. Jahrhundert: Die Bockwindmühle Pudagla. Erstmals erwähnt wird die Mühle in alten Chroniken aus dem Jahr 1752. Allerdings war sie auf schwedischen Karten aus dem Jahr 1693 schon verzeichnet. Im frühen 19. Jahrhundert wurden die Bauern aus der Umgebung verpflichtet, ihr Korn in dieser Mühle mahlen zu lassen. Bis 1937 drehten sich die tonnenschweren Mühlsteine, dann wurde der Betrieb eingestellt und die Mühle verfiel. 60 Jahre später, im Jahr 1997, wurde mit der kompletten Restaurierung begonnen. Die Innenausstattung wurde im Originalzustand wieder hergestellt und kann heute besichtigt werden.

Wasserschloss Mellenthin
Das Wasserschloss Mellenthin ist ein architektonisches Kleinod aus der Renaissance. Erbauen ließ es die pommersche Adelsdynastie Neuenkirchen im 16. Jahrhundert. Das alte Gemäuer ist von einem Wassergraben umgeben, der künstlich angelegt wurde. Zwei flache Seitenflügel und der Schlossbau rahmen einem Innenhof mit alten Bäumen ein. Hier befindet sich das Schlossrestaurant, das den Gaumen der Gäste mit pommerschen Spezialitäten verwöhnt. Zum Wasserschloss gehört eine Schlossbrauerei, in der Mellenthiner Hell & Dunkel gebraut wird und eine eigene Kaffeerösterei. Der Gastraum des Restaurants wurde in die alte Bausubstanz integriert. Stützpfeiler mit offenem Mauerwerk und eine historische Gewölbedecke sorgen für ein außergewöhnliches Ambiente.

Hubbrücke Karnin
In der kleinen Ortschaft Karnin, am südwestlichen Ende der Insel Usedom befindet sich ein technisches Denkmal aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Hubbrücke Karnin war eine Eisenbahnbrücke, die das Festland Mecklenburg-Vorpommerns mit der Insel Usedom verband. Das technische Meisterwerk wurde im Jahr 1933 in Betrieb genommen. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Hubbrücke gesprengt und nur das Hubteil blieb erhalten. Heute steht es unter Denkmalschutz. Die Hubbrücke ersetzte im Jahr 1933 eine fest installierte Eisenbahnbrücke mit einem drehbaren Mittelteil.

Museumshafen Wolgast
Der Museumshafen Wolgast liegt direkt am Peenestrom zwischen der Insel Usedom und dem Festland Mecklenburg-Vorpommerns. Hauptattraktion ist das dampfbetriebene Fährschiff „Stralsund”, das im Jahr 1890 in Dienst gestellt wurde. Das Fährschiff konnte nicht nur Personen befördern, sondern ganze Eisenbahnwaggons. Es soll das älteste noch erhaltene Dampffährschiff der Welt sein. Grund genug, um das museumsreife Schiff unter Denkmalschutz zu stellen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Neben der Fähre, die eine Gleislänge von 32 m besaß, liegt der historische Schlepper „Steppke” im Museumshafen von Wolgast vor Anker. Eine architektonische Attraktion ist der alte Hafenspeicher aus dem Jahr 1835. Der fünfgeschossige Fachwerkbau wurde einst zur Lagerung von Getreide genutzt und beherbergt heute ein Hotel.

Großsteingrab Lütow
Versteckt im Wald liegt auf der Halbinsel Gnitz ein megalithisches Großsteingrab aus der Jungsteinzeit. Archäologen datieren die Entstehungszeit auf das Jahr um 3000 v. Chr. Demnach wäre die Anlage rund 5.000 Jahre alt. An diesem mystischen Ort reihen sich zahlreiche Findlinge aneinander und formieren sich zu einer beinahe rechteckigen Grabanlage. Bei Ausgrabungen im Jahr 1936 beförderten die Archäologen Erstaunliches ans Tageslicht. Gefunden wurden Gefäße aus Keramik, Werkzeuge aus Feuerstein und Bernsteinschmuck. Deutlich zu erkennen ist der Gang, der einst in das Innere der Grabanlage führte. Das Großsteingrab Lütow liegt am Fuß einer 350 Jahre alten Eiche.

Naturschutzzentrum Karlshagen
Wer sich für die Fauna, Flora und Geologie der Ostseeregion interessiert, sollte in einem Urlaub in einer Ferienwohnung auf Usedom einen Besuch im Naturschutzzentrum Karlshagen einplanen. Es befindet sich an der Promenade, die in Richtung Peenemünde führt und informiert über die Tier- und Pflanzenwelt der Ostseeinsel. Im Herbst bieten die Betreiber geführte Pilzwanderungen in den umliegenden Wäldern an. In großen Schauvitrinen sind Vogelpräparate zu besichtigen. In einem separaten Bereich dreht sich alles um den Bernstein. Hier erfahren Sie, wie Sie das „Gold der Ostsee” von gefährlichen Phosphorstücken unterscheiden, die den gelblichen Bernsteinen zum Verwechseln ähnlich sehen.

Tierpark Wolgast
Der Tierpark Wolgast ist nicht nur eine reizvolle Sehenswürdigkeit der Region. Der Zoo ist auch ein beliebtes Ausflugsziel in einem Familienurlaub auf Usedom. Rund 40 Tierarten sind in dem Areal beheimatet, das am 1. März 1961 seine Tore für den Besucherverkehr öffnete. Die jüngsten Besucher dürfen sich auf einen Streichelzoo mit jungen Ziegen und Schafen freuen. Futter gibt es am Futterautomaten. Die Tiere sind an den Umgang mit vielen Menschen gewöhnt und fressen zutraulich aus der Hand. Schaufütterungen finden im Tierpark Wolgast zwischen Mai und Oktober statt. Wechselnde Veranstaltungen richten sich vor allem an die jungen Zoobesucher.

Schloss Pudagla
Das Schloss Pudagla in der gleichnamigen Ortschaft war ursprünglich Teil eines Prämonstratenser-Klosters. Im Zuge der Säkularisierung im 16. Jahrhundert wurde die Abtei aufgelöst und der Besitz fiel an die Herzöge von Pommern. Das Schloss ließ Herzog Ludwig von Pommern 1574 über dem Kreuzgewölbekeller des Klosters errichten. Auf den ersten Blick hat die schmucklos Fassade nicht viel mit einem Renaissance-Schloss gemeinsam, wäre da nicht ein Steinrelief über dem Hauptportal, das das Wappen der pommerschen Herzöge zeigt. Heute ist hinter den historischen Mauern das Café „Bernsteinhexe” untergebracht.

Heilwald Usedom
Die Kraft des Waldes mit allen Sinnen spüren, die Stille des Augenblicks genießen und in der Natur neue Energie sammeln: Auf diesem Prinzip basiert das Konzept des Usedomer Heilwaldes. Er erstreckt sich auf einer Fläche von 187 Hektar und ist Therapieraum, Fitnessstudio und Waldapotheke zugleich. An den zahlreichen Waldwegen wurden Infotafeln mit detaillierten Anleitungen zu bestimmten Übungen installiert. Mal geht es um das Trainieren der Motorik, mal um die Verbesserung des Fitnesszustandes und mal um schöngeistige Dinge. Im Mittelpunkt steht der therapeutische Ansatz mit dem Aufenthalt in der freien Natur und dem bewussten Erleben des Naturraumes Wald.

Steckelsberg bei Koserow
Der Steckelsberg ist eine landschaftliche Attraktion an der Ostseeküste bei Koserow. Die 58 m hohe Kliffranddüne markiert den höchsten Punkt an der Usedomer Steilküste. Im Jahr 1818 ließ der damalige Oberförster die Klippe aufforsten. Heute dient der lichte Küstenwald Waldeidechsen, Rotfüchsen und Steinmardern als Lebensraum. In engen Baumhöhlen warten Fledermäuse auf den Einbruch der Dunkelheit und tagsüber ist die Luft erfüllt vom melodischen Singsang zahlreicher Vogelstimmen. Trotz zahlreicher Küstenschutzmaßnahmen setzt die Erosion dem Steckelsberg zu. Ostseewellen und der Wind nagen unablässig an der Steilküste und tragen das Material unwiederbringlich ab.

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